Ein gesunder, gut aufgezogener Yorkiewelpe hat seinen Preis.

Im Moment liegt er zwischen 750,- und 1200,- Euro.

Sie möchten weniger dafür ausgeben ? Einen Hund für 200,- bis 500,- Euro ?

Dann geben Sie Acht, dass Sie nicht später dafür draufzahlen müssen !

Denn bei diesen Beträgen sind unseriöse Züchter nicht weit - sie bieten Hunde

ohne Papiere oder mit zweifelhaften Papieren zum Schnäppchenpreis an,

die sie selbst als Kiloware von Hinterhof-Vermehrern oder aus

illegalen Auslands- Importen beziehen.

Die Muttertiere sitzen unter katastrophalen hygienischen Bedingungen

in Käfigen wie Hühner und werden als Brutmaschine missbraucht.

Die Welpen werden weder entwurmt noch geimpft und sind schon krank,

wenn sie dem Käufer übergeben werden.

Der günstige Preis wird dann bald durch die Tierarztrechnungen

ganz anders aussehen, wenn der Welpe überhaupt überlebt.

Oft ist er dann verhaltensgestört, aggressiv oder hyperaktiv, denn er wurde

wahrscheinlich auch viel zu früh von seiner Mutter getrennt, die ihn ohnehin nicht

ernähren könnte, wegen ihres eigenen schlechten Zustandes.

Klar, dass auf irgendwelche züchterischen Aspekte gar kein Wert gelegt wird.

Auf dem Transport werden die Tiere durch Medikamente ruhig gestellt,

damit sie nicht auffallen, Nahrung und Trinken gibt es nur unzureichend

- ein unsägliches Leiden für die Tiere.

Die Preise dieser Tiere haben also schon ihren Grund.

Wenn man bei diesen ganzen Unkosten Anbieter/sogenannte Züchter sieht,

die ihre Tiere so billig anbieten, wird man doch schon recht stutzig denn

rein rechnerisch kann da schon etwas nicht stimmen.

Selbst wenn man sagt, man möchte mit den Tieren nichts verdienen, so ist wohl kaum

jemand so gut betucht, daß er nicht wenigsten einen kleinen Teil,

von dem was man in das Tier investiert hat bekommen möchte.

Kaufen Sie nicht aus Mitleid einen solchen Welpen,

Sie würden damit diese Machenschaften nur unterstützen!

LINK zum Thema

Hundewelpen aus Osteuropa

Http://www.aktiontier.org/index.php?m=6&id=1&sub=652

Alarmsignale für Sie sollten sein:

-Wenn ein Züchter viele Rassen anbietet, insbesonder Modehunde und deren Mütter nicht zu besichtigen sind.

-Alle Hunde nur im Zwinger leben.

-Wenn der Welpe auch unter 8 Wochen verkauft wird, erheblich billiger ist als der gängige Marktpreis und noch günstiger wird, wenn Sie auf die Papiere verzichten.

-Wenn man den Welpen nur per Internetklick kaufen kann und er auf einem Parkplatz oder Raststätte übergeben werden soll, er krank oder ängstlich wirkt, ungepflegt wirkt, Durchfall hat.

-Wenn ständig Welpen angeboten werden.

-Wenn der Verkäufer nur per Handy zu erreichen ist.

Ein gesunder, glücklicher Yorkiewelpe wird auf sie warten,

wenn diese Umstände zutreffen:

-Der Züchter hat eine, maximal zwei Rassen und es fällt pro Hündin und Jahr nicht mehr als ein Wurf und der Deckrüde wohnt normalerweise nicht beim Züchter

-Die Hunde leben mit im Haus in einem der Wohnung zugehörigen Zimmer, damit sie die Geräusche des Alltags von klein auf kennen

-Sie haben auch einen Auslauf im Garten, damit sie etwas von der Welt sehen

-Sie dürfen und sollen öfter kommen, damit Sie Ihren Welpen aufwachsen sehen und Sie können auch die Mutter und die Wurfgeschwister kennenlernen

-alle wirken gesund und aufgeweckt, das Welpenzimmer ist ansprechend gestaltet

-bei älteren Züchtern wohnen die Senioren auch im Haushalt

-Der Züchter wird Sie ausfragen, Sie aber auch beraten und geduldig auf alle Fragen antworten und anbieten, das ganze Hundeleben lang für Hilfe bereit zu stehen

-Es wird unter Aufsicht eines Vereines gezüchtet, Zuchtwarte überprüfen die Gesundheit und Unterbringung der Hunde

-Sie können die Ahnentafeln der Mutter im Original und die des Vaters in Kopie einsehen, ebenso die Befundbögen der einzelnen Untersuchungen

-Sie dürfen auch das Zuchtbuch einsehen, der Beweis, dass die Mutter nicht öfter als angegeben belegt worden ist

-Sie sehen auch Bilder des Vaters

-Sie werden in die Fellpflege eingewiesen

-Sie bekommen Information zur Fütterung

- und wenn Ihr Bauchgefühl einfach stimmt!

Diese Art der Aufzucht hat ihren Preis - ein vitaler, langlebiger Kamerad sollte Ihnen das wert sein !

Bis der erste Welpe verkauft wird, warten auf einen solchen Züchter viele Kosten:

Der Kauf der Zuchthündin, ihr hochwertiges Futter, ihre Tierarztrechnungen, Vereinsbeitrag, Werbung für den Wurf, Decktaxe, Ausstattung für die Welpen, deren Futter, Impfungen, Wurmkuren, chippen, Eintrag des Wurfes beim Verband, Kosten für den Zuchtwart und natürlich noch einiges mehr. Ein Vermögen verdient man als Züchter, der es ordentlich macht, gewiss nicht - aber man macht es gerne !

Eintrag des Wurfes beim Verband, Kosten für den Zuchtwart und natürlich noch einiges mehr. Ein Vermögen verdient man als Züchter, der es ordentlich macht, gewiss nicht - aber man macht es gerne !

 

 

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